TALKING MODERN

Der Roboter ist für mich einfach nur ein Arbeitskollege.

Hier geht es nicht mehr darum, wie die (Arbeits-)Welt zukünftig aussehen wird. Hier geht es um die Welt, wie sie ist. Wir kommen schon längst nicht mehr hinterher. Ein Leben zu leben, für das wir eigentlich viel zu langsam sind, zerrt an den Nerven.

Die Klasse von Martin Honert beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema Display. In welcher Form werden künstlerische Arbeiten präsentiert, zugänglich gemacht, ausgestellt? Wie bleiben die Positionen der 17 Künstler_innen als autonome Arbeiten sichtbar, während sie eine gemeinsame Ausstellungssituation bilden?

In Talking Modern werden 17 hintereinander geschnittene Videos zu sehen sein. Die Künstler_innen verhandeln in ihnen unterschiedliche Ansätze, Ideen und Fragen. Das Video entspricht bei vielen nicht dem bevorzugten Medium ihrer Kunst, oft ist es eher neu. Durch die Begrenzung auf ein wenige Minuten dauerndes Video, kann die beängstigende Komplexität der Thematik Mensch 4.0 zumindest zeitlich und räumlich im Rahmen gehalten werden, vielleicht. Es wird spannend.

Zu viel arbeiten, aus Erschöpfung sterben. Karōshi. Der Roboter als Kollege, um selbst keinen Staub mehr schlucken zu müssen. Schweige Retreat in Thailand, Yoga am Strand, leben, als wäre es Urlaub, zu sich selbst finden, aber alles in social media teilen, um damit Geld zu verdienen. Always-on. Pippilotta Viktualia Rullgardina Krusmynta Efraimsdotter Långstrump hatte damals Krummelus Pillen geschluckt, damit sie nie erwachsen wird. Hoffentlich waren es nicht doch nur Erbsen. Gott hat den Mensch nach seinem Abbild geschaffen. Der Mensch hat mit dem Roboter geantwortet. Ist der Roboter damit das Abbild des Abbildes? Künstler_innen sollen die Welt in einer anderen Perspektive zeigen. Ist Kunst von einem Maschinenwesen dann endlich objektive Kunst? Humanoide Roboter können auch Witze machen. Aber kennen sie auch das Gefühl entwurzelt zu sein, spüren sie die Last dieser komplizierten Welt? Oder spielen sie nicht auch lieber Tischtennis und essen Chips? Und was denkt eigentlich Martin Honert darüber?

Eine Ausstellung der Klasse Martin Honert in der GEH8
Gehestr. 8, 01127 Dresden

www.geh8.de

Eröffnung am Freitag, den 13 April 2018 um 19°°
Geöffnet am:  14.04. – 15.04. | 21.04. – 22.04. | 26.04. – 28.04.
14 – 19°°


SPÀS

Dies ist keine sportliche Veranstaltung, dies ist keine Veranstaltung in einem Schankbetrieb, dies ist keine Veranstaltung zur Unterhaltung. Dies ist eine Veranstaltung, die der geistig-seelischen Erhebung beziehungsweise dem höheren Interesse der Kunst dient.
SPÀƧ entsteht aus den Namen Specks und Sànchez, denn Specks und Sànchez stellen gemeinsam im STUDIO LOES aus.
Spaß, das ist ein gemeinsames Interesse der beiden Künstler. Es ist ein verbindendes Element ihrer Arbeitsweisen. Zwar unterscheiden sich die beiden Definitionen von Spaß voneinander. Aber beide haben oft ein Verständnis von Spaß, das von vielen Menschen nicht oder missverstanden wird. Damit haben beide zu kämpfen. Dann wird aus dem Spaß Ernst und davon handelt diese Ausstellung.
Dies ist eine Veranstaltung, die auf den ernsten Charakter des Tages Rücksicht nimmt.

Text: Marie Donike

STUDIO LOES
Quedlinburger Straße 11, 10589 Berlin, Deutschland

www.studio-loes.com

Eröffnung am Freitag, den 30 März 2018 um 19°°
Geöffnet am Samstag, den 31 März 2018 von 14°°- 19°°


VASiSTAS TV #3

In unserer 3. Episode tauchen wir ein in düstere Zeiten. Was für Geister, Hexen und andere Spukgestalten treiben sich in unserer Stadt herum und was sagen uns die Tarotkarten für eine Zukunft voraus? Zu Gast sind die Künstlerinnen Johanna Seidel & Sophie Lindner. Gemeinsam mit unserem Publikum nehmen wir Platz zur allerersten Séance in unserem Studio!

Lust auf ein Revival Eurer Kindheit?

Dieser Ort hat mehr mit Kunst, Politik und Normen zu tun, als Du vielleicht denkst!MUST READ 

VASiSTAS TV #2

Erst die zweite Show und schon ein Weihnachtsspecial! Wir feiern den ersten Advent und widmen uns dem Performen: Ob Darstellende- oder Bildende Kunst. Wir wagen einen Blick unter die Bretter, die die Welt bedeuten.

Unsere Gäste sind:
Toni Burghard Friedrich (Regisseur)
Philipp Putzer (Künstler und Off-Space-Betreiber)

VASiSTAS TV #1

mit: Ina Weise, Camillo Gulde und Hanna Kucera Es geht ums ROADS Festival in Dresden, Kunst im öffentlichen Raum, Blitz und Donner.


Diplomausstellung

im Oktogon, dem Senatssaal und in den Ateliers
Eröffnung: 21. 7. 2017 um 19.00 Uhr

22.7. – 3.9.2017
Öffnungszeiten: Di-So von 11 bis 18 Uhr 


www.lilacpop.de

lilac P.O.P.

Königsbrücker Strasse 50
01099 Dresden


in the meantime


Eröffnung: 5. Mai, ab 19 Uhr
geöffnet: 6. Mai bis 7. Mai von 14-22 Uhr.

springhouse

ist ein Ausstellungsformat, das Recherche, Künstlerresidenz, Performanceprogramm und Festival verbindet. Bisher hat springhouse viermal in Dresden stattgefunden. Das Kuratorenteam von springhouse, Anna Bründl und Sven Christian Schuch, wurde nun von Dieter Jaenicke, Intendant von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, eingeladen, ihr Ausstellungsformat für das Festspielhaus zu adaptieren und neu zu konzipieren.

www.spring-house.de/

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
01109 Dresden


Die Ausstellungsreihe zieht weiter ins Land Of The Temporary Eternity: Projektraum LOTTE in Stuttgart.Eine als Ausstellungsreihe konzipierte wandernde Zusammenarbeit von Sandra Hampe, Nora Olearius und Mari Lena Rapprich, die sich aus der Energie des Machens der Ausstellungspraxis widmet.

Nach Stationen in Hamburg und Dresden, zieht die Ausstellungsreihe nun in den Projektraum LOTTE und setzt sich dort mit dem spielerischem Umgang künstlerischer Aneignung auseinander. Es geht um das Verhandeln des Spielens als natürlichem Trieb, als Prinzip von Erfahrbarem und als Grundlage künstlerischer Prozesse.

Neben Nora Olearius (Bremen) und Mari Lena Rapprich (Bremen) stellen Janis E. Müller (Bremen) und Raiko Sánchez (Dresden) aus.

Eröffnung: 6. April 2017, ab 19 Uhr
geöffnet: 7. April von 15 – 21 Uhr + 8. April von 12 – 15 Uhr.

Projektraum LOTTE
Land Of The Temporary Eternity

Schnittpunkt-Kunst e.V.
Willy-Brandt-Straße 18
70173 Stuttgart